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Buchen Sie rechtzeitig das Lokal und den
Musiker. Wenn Sie zu spät dran sind müssen Sie sich vielleicht mit einem Lokal zufrieden
geben, das Ihrem Niveau nicht entspricht und das weitab vom Schuß liegt. In Bezug auf den
Musiker ist es ähnlich: Gute Musiker sind frühzeitig ausgebucht. Mit etwas Glück kann
man natürlich trotzdem hin und wieder einen freien Termin erwischen. Man darf sich nur
nicht darauf verlassen.
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Beachten Sie das Gesetz der Sperrstunde.
In der Regel nimmt man an, daß die Gäste frühzeitig gehen, weil der Tag anstrengend ist
und die Leute irgendwann müde werden. Bedenken Sie aber die Möglichkeit, daß Sie
vielleicht einen Entertainer aus dem Musiker Club Württemberg engagiert haben. Dann denkt
natürlich um Eins in der Nacht niemand ans nach Hause gehen. Es tut natürlich weh, wenn
der Lokalinhaber die Leute rausschmeißt, weil er die Sperrfrist einhalten muß. Sprechen
Sie vorher mit dem Wirt; er erledigt für Sie die Beantragung der Sperrzeitverkürzung.
Früher heimgehen kann man ja immer noch, falls der Musiker je die Gäste nicht auf Trab
halten sollte.
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Große Hallen und Säle sind gut für
Wirt und Bedienung aber nicht für die Stimmung der Gäste. Erstens fühlt man sich in
großen Räumen nicht zu Hause. Zweitens hallt die Musik furchtbar und es ist scheinbar
immer zu laut. Und drittens will keiner mitmachen wenn sich dort überhaupt jemand findet,
der sich für eine Einlage hergeben will. Auch der Entertainer hat es diesbezüglich
schwer. Die Gäste verstehen kaum was er da am Mikrofon sagt. In kleinen, schnuckeligen
Räumen hingegen hat jeder Kontakt zum anderen und die Stimmung ist schon hoch wenn der
Musiker gerade erst anfängt. Für Musiker eigentlich schon ein alter Hut: Zu klein ist
das Lokal so gut wie nie...!
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Setzen Sie ruhig jene Leute zusammen, die
sowieso schon immer zusammen sitzen, dann ist was los in der Bude; von Anfang an. Nur
schauen Sie, daß Sie jene Leute, die sich noch nicht so gut kennen, taktisch klug um
diesen stimmungsvollen Kern gruppieren. Diese Gäste werden dann ganz zwangsläufig von
der Stimmung in ihrer Mitte angesteckt und laufen weniger Gefahr, daß sie sich
abgesondert fühlen.
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Setzen Sie bitte keine älteren Gäste in
die Nähe der Musikboxen. Am Anfang geht das natürlich gut, weil Tischmusik in der Regel
wie ein buntes Unterhaltungsprogramm aus dem Radio erklingt. Doch spätestens dann, wenn
das Publikum mitsingen will, wird die Musik zwangsläufig genau so laut wie die
gutgelaunten Gäste. Wäre die Lautstärke in einer solchen Situation zu lasch, dann
würden die Leute mit dem Singen aufhören und sich über die Kapelle beklagen. Ist die
Lautstärke hingegen der Stimmung angepaßt - was ja wünschenswert ist - dann fühlen
sich vor allem ältere Gäste in der Nähe der Boxen überhaupt nicht mehr wohl. Bedenken
Sie eine gewisse Kuriosität: Wenn sich jemand genau zwischen Ihnen und der
Lautsprecherbox befindett, dann trifft ihn nicht der doppelte sondern der vierfache
Schalldruck. Aber nur ein paar Schritte entfernt fühlen sich die Gäste wohl und finden
sich angenehm unterhalten. Aus diesem Grund ist die Tanzfläche praktisch immer zwischen
der Kapelle und den Sitzplätzen angeordnet. Wenn man gegen solcherlei Gesetzmäßigkeiten
verstößt, ergeben sich natürlich Probleme. Umso mehr, wenn sie einen von Natur aus
lauten Musiker erwischen; sprechen Sie deshalb dieses Thema am Telefon gleich an; ehe Sie
den Mann engagieren...!
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Weitere Tipps werden folgen!
Persönliche Fragen richten Sie bitte direkt an Dieter König Tel.:
07022-951867 Fax.: 07022-951868 Email
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